Als Conseta 1964 erstmals auf der Möbelmesse in Köln vorgestellt wurde, ahnte keiner ihr Potential. Die Idee eines ganzheitlichen Polstermöbelsystems, dessen Elemente sich einzeln zusammenbauen und vielfach kombinieren lassen, musste erst reifen. Nach formalen und konstruktiven Korrekturen bestimmte das Modulsystem ab 1965 den Lauf der COR Historie und des Unternehmenserfolges. Im Laufe der Zeit entwickelte sich Conseta zum Symbol für den Pioniergeist des Herstellers und die Weitsicht ihres Schöpfers. Zu einem Synonym für zeitloses Design.
Die Wandelbarkeit des Sofas ist bis heute seine Stärke. Zwei-, Drei- oder Mehrfachsitzer; zwei Zentimeter höher, tiefer oder eine feste Sitzpolsterung; Kopf- oder Fußstütze? Mit Conseta (lat. consedere: zusammensitzen oder -setzen) sind fast alle Kundenwünsche umsetzbar. Dabei bleibt sie ästhetisch und funktional zugleich. „Conseta ist ein Klassiker, der sich immer wieder verändert, aber seinen Gestaltungskern bewahrt hat“, kommentiert Leo Lübke, geschäftsführender Gesellschafter, den Conseta Geburtstag.
COR entwickelt das Prinzip Conseta bis heute kontinuierlich weiter. Immer wieder prüft das Familienunternehmen, was im Spiegel der Zeit relevant ist. In einer Welt, die ständig im Wandel ist, gibt es zeitlose Dinge, die über Jahrzehnte hinweg ihre Allgegenwärtigkeit bewahren. Conseta zählt zu ihnen. Die klaren Linien und die schlichte Eleganz des Sofas machen es zu einem Sitzmöbel, das den Raum nicht dominiert, sondern harmonisch ergänzt und Platz für Individualität lässt.
Über den Designer Friedrich W. Möller:
Nach einer Tischlerlehre und dem Studium der Innenarchitektur startete der Westfale Friedrich-Wilhelm Möller (1931–1996) als Handelsvertreter bei COR. Nah an den Kunden verstand er, deren Wünsche in einem Sitzmöbel umzusetzen, das sich durch Modularität den sich ständig ändernden Bedürfnissen anpasst. Die radikal schlichte Gestaltung seines Entwurfes überdauerte die Zeit und ist eine Hommage an die Kunst der Möbelgestaltung.