„Pauline Deltour, eine scheinbare Einfachheit“

Vom 22. April bis 21. September 2026 widmet das Musée des Arts décoratifs et du Design (MADD) in Bordeaux der französischen Designerin Pauline Deltour eine Retrospektive.

Rheda-Wiedenbrück, 31. März 2026. Die erste Bekanntschaft mit der Designerin Pauline Deltour (1983–2021) machte COR 2016 im Rahmen des Projekts COR Lab. Unter der Projektleitung von Uwe Fischer befasste sich ein Team aufstrebender Designer*innen – darunter Pauline Deltour, Aust & Amelung sowie Relvaokellermann – mit dem Arbeits- und Konferenzplatz der Zukunft. Pauline entwarf den Hocker Drop und das Sofa Floater für das kollaborative Arbeiten im Büro der neuen Zeit. Beide Produkte hinterließen von Anfang an einen substanziellen Eindruck im Contract-Bereich und entwickelten sich zu umfangreichen Kollektionen weiter. 

Aus der Zusammenarbeit mit Pauline Deltour ging später auch die Kollektion Noto hervor. Wie keine andere stand sie für ein frisches, feminines sowie internationales Design und verstand es, französische Eleganz mit den deutschen Prinzipien der guten Form zu verbinden.

In nur zehn Jahren ihrer Schaffenszeit produzierte die talentierte Kreative nicht weniger als 180 Objekte. Ein Teil davon ist nun vom 22. April bis 21. September 2026 in einer Ausstellung im Musée des Arts décoratifs et du Design (MADD) in Bordeaux zu sehen. 

Mit „Pauline Deltour – une apparente simplicité“ wird das Werk der französischen Designerin erstmals umfassend gezeigt. Die Schau bietet einen tiefgehenden Einblick in Deltours Schaffensprozess und versammelt eine Vielzahl von Objekten – von Möbeln über Alltagsgegenstände bis hin zu experimentellen Entwürfen. Skizzen, Prototypen und Hintergrundmaterialien verdeutlichen den Weg von der Idee bis zum fertigen Produkt und machen die gestalterische Haltung der Designerin, die vier Jahre an der Seite des Designers Konstantin Grcic in München gelernt hat, nachvollziehbar. 

Der Titel „une apparente simplicité“ verweist auf das zentrale Spannungsfeld in Deltours Arbeit: die Balance zwischen visueller Einfachheit und konzeptioneller Tiefe. Hinter der reduzierten Ästhetik verbirgt sich ein intensiver gestalterischer Prozess, der Material, Funktion und Nutzung gleichermaßen berücksichtigt.

Location
MADD - Musée des Arts décoratifs
et du Design de Bordeaux
39 rue Bouffard, 33000 Bordeaux

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