COR

Innovativ und produktiv in die siebte Dekade

Der aktuelle „ICONIC AWARD: Interior Innovation“ für COR ist ein Symbol: Die Fähigkeit zur Erneuerung prägt ebenso das Unternehmen

Gerade erst ist COR für sein neues Element-Polstermöbelprogramm TRIO mit dem „ICONIC AWARD: Interior Innovation 2016“ in der Kategorie „Best of Best“ ausgezeichnet worden.(1) Damit prämiert der Rat für Formgebung/German Design Council den herausragenden Innovationsgehalt eines Möbeldesigns im Kontext Architektur und Objekte. Vermehrt wird die Freude über die begehrte Auszeichnung durch ein erfolgreiches Geschäftsergebnis: 2015 erzielte der Premiumhersteller, seit 1954 am Standort Rheda-Wiedenbrück, einen Gesamtumsatz von 36,7 Mio. Euro. Davon entfallen 5,5 Mio. Euro auf das um 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegene Objektgeschäft. „Dieses gute Resultat zum Start in die siebte Dekade bestätigt uns darin, in diesem internationalen Marktsegment zu investieren; sowohl durch geschulte Fachleute wie auch durch die neue Objektausstellung im COR Haus“, bekräftigt der Geschäftsführende Gesellschafter Leo Lübke. „Unsere Innovationsfähigkeit im Designbereich wird zur imm cologne 2016 mit der Premiere von PILOTIS selbst Kenner überraschen. Wir stellen ein Sitzmöbel mit architektonischer Peripherie vor, bei dem man auch an Le Corbusier denken darf. Erneuerung unter Beibehaltung gewachsener Werte: Das ist aber gleichzeitig auch der Maßstab für die Weiterentwicklung unseres Unternehmens und der Produktion.“.

Manuell produzierte Sitzmöbel, industriell state-of-the-art

Jedwede Assoziation an die ‚guten alten Dinge’ verbietet sich bei einer modernen Sitzmöbelmanufaktur wie COR schon von Hause aus. Diese orientiert sich bei ihren Produktionsverfahren an einem gleichbleibend hohen Qualitätsstandard, der nur durch handwerkliche Verfahren erreicht werden kann. Gestellbau, Polsterei, Zuschnitt und Näherei bedürfen erfahrener Spezialisten, die exzellent ausgebildet sind und ihre Arbeit mit Liebe zum Produkt verrichten. Dass sie dabei schon lange moderne Technologien nutzen, ist eine Selbstverständlichkeit: „Schon ab 2010 haben wir in eine neue Softwarelösung für unsere Produktion und ebenso in CAD-Planungstools für den Objektbereich investiert “, erinnert Leo Lübke. „Unser Ziel für die kommenden Jahre bleibt konstant: Möbelunikate made in Germany, überwiegend manuell produziert und in einem Perfektionsgrad, den man im Rahmen industrieller Verfahren als ‚state-of-the-art’ bezeichnen würde.

Produktivität sinnvoll erhöhen

Unter Hermann-Josef Pöhls, der das Werk seit Oktober 2014 leitet, haben die CORianer begonnen, ihre Fertigungsprozesse auch im Hinblick auf die steigenden Anforderungen aus dem Objektgeschäft weiterzuentwickeln. Alle Mitarbeiter, auch die gesamte Administration, wurden geschult und verfolgen seitdem gemeinsam das Ziel, geeignete Parameter der sogenannten „schlanken Fabrik“ auf ihre Arbeitsprozesse zu übertragen. Sie wollen die Produktivität erhöhen, um mehr Möbelstücke in kürzeren Durchlaufzeiten produzieren zu können. „Wir wollen mit gleicher Personenstärke in konstant hoher Qualität mehr und schneller liefern; ein Asset, von dem Endkunden und Großabnehmer wie Reedereien oder Fluggesellschaften gleichermaßen profitieren“, berichtet der Technische Leiter, welcher bereits bei Poggenpohl eine vergleichbare Planung und Implementierung der „schlanken Fabrik“ vollzogen hat.

Neues, tradiertes Wertebewusstsein

Nach einem Audit, den COR gemeinsam mit dem Beratungsunternehmen Lignum Consulting vollzogen hat, sind die Weichen für die Produktivitätserhöhung seit Sommer 2015 gestellt. „Die manuelle Arbeit bleibt im Zentrum und wird nicht reduziert“, sagt Leo Lübke, „aber wir können die Abläufe in ihrer Umgebung noch weiter optimieren: bei den Wegen, im Materialfluss, im Bestandswesen und in der Logistik. Dabei gehen wir sensibel für die Belange der einzelnen Abteilungen und Routinen unserer zum Teil langjährigen Mitarbeiter vor. Wie in der Vergangenheit überrascht uns dabei die Belegschaft mit eigenen Ideen und Vorschlägen, um das Unternehmen weiter nach vorn zu bringen.“

Das ambitionierte Ziel, zunehmend nicht mehr nach Wochenlosen, sondern nach Tageslosen zu produzieren, soll bis 2017 verwirklicht werden. Dabei geht es den CORianer weniger um den Gewinn eines weiteren Awards. Vielmehr wollen sie ihre Innovationsbereitschaft einsetzen, ohne dabei auf gewachsene Werte – Symbol eines selbstbewussten Unternehmens – zu verzichten.

 

(1) Über den  ICONIC AWARD: Interior Innovation

Mit dem neuen Wettbewerbsformat ICONIC AWARDS: Interior Innovation macht der Rat für Formgebung einen der bedeutendsten Wettbewerbe im Bereich Interior Design jetzt noch stärker. Der etablierte Architektur- und Designwettbewerb ICONIC AWARDS sorgt seit Jahren erfolgreich dafür, dass die ganze Welt der Architektur im Zusammenspiel mit herausragenden Produkten der Industrie für eine breite Zielgruppe erlebbar wird. Jetzt erweitert der Rat für Formgebung das Spektrum des Wettbewerbes um die Bereiche Möbel und Inneneinrichtung. Mit dem Angebot ICONIC AWARDS: Interior Innovation entsteht im Kontext der imm cologne 2016 eine einzigartige Plattform für die kommunikative Vernetzung von Architekten und Objektentwicklern mit der Einrichtungsindustrie.

Weitere Informationen:

COR Sitzmöbel Helmut Lübke GmbH & Co. KG
Berthold Strüve, Marketing Manager
Nonenstraße 12
33378 Rheda-Wiedenbrück, Deutschland
t +49.(0)5242.4102-240
f +49.(0)5242.4102-940
b.strueve@cor.de

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