COR

Neue Modelle 2017

Ein Solo für den Sitzplatz? Mit Flint und Roc erscheinen gleich zwei neue Einzelsessel zum Wohnjahr 2017. Auf der Eckbank Mell kann sogar ein ganzes Ensemble sitzen. Liebhaber großzügiger Sofas machen es sich auf Pilotis bequem. Und wer gern in Materialien schwelgt, setzt mit Leder und Schwarzchrom überraschend wohnliche Akzente.

Januar 2017. Die Basis bildet ein Kreis, der sich nach oben hin zu einem imaginären Quadrat erweitert: Ähnlich wie bei einer Blüte entfaltet sich der Sessel Flint zur Grundform eines Kelches. „Bei der formalen Gestaltung darf man an Verfahren der Bildhauerei denken“, erklärt Designer Jürgen Laub, „alles Überflüssige wurde quasi herausgeschnitten, um die fließenden Konturen von Korpus, Rücken, Armlehnen und runder Sitzfläche im Inneren freizulegen.“ Entstanden ist ein vergleichsweise zierlicher, kompakter Einzelsessel. Flint ist drehbar und beansprucht wenig Raum, bietet viel Beinfreiheit und hohen Sitzkomfort. „Mit seiner formalen Trennung ‚außen streng, innen weich’ wirkt er am besten als Solist, bleibt aber kombinierfreudig“, ergänzt Markus Jehs. Diese Idee lässt sich auch auf die Wahl der Bezugsmaterialien übertragen. Sessel und Hocker können durch kontrastierende Farben und Materialien ganz individuell gestaltet werden. Die Grenze zwischen Innen- und Außenleben betont eine umlaufende Naht.
Bezugsmaterialien: alle Stoffe und Leder der COR-Kollektion, Design: Jehs+Laub

Schützende Schale: der Sessel Roc

Mit Roc (drehen Sie das Wort einmal um) ist 2015 ein sehr eigenständiges, typisches COR-Möbel entstanden. An die Seite des runden Polsterstuhls tritt jetzt ein neuer Sessel. Großzügig in der Form, vermittelt er Geborgenheit, verzichtet aber auf üppige Materialmengen. Symbolisch für eine neue Generation von Polstersesseln ist ihre sehr moderne, eher minimalistische Formensprache, die auf wuchtige Dimensionen á la Ohrensessel verzichtet. Roc’s umlaufende Rückenpartie fließt in sanft geschwungenen Armlehnen aus, der gepolsterte Korpus samt leicht bombierten Sitzkissen ruht auf einem gerundeten, kleineren Sockel. „Der Entwurf gleicht einer schützenden Schale, die sich um den Körper legt; mehr nicht, aber auch nicht weniger“, kommentiert Uwe Fischer. Dass ein rundes Sitzmöbel auch ergonomischen Komfort bieten kann, ermöglichen die Spezialisten im COR-Werk. „Man sitzt darin total bequem, aufrecht genug und im leicht abgeschrägten Lordosebereich angenehm unterstützt.“ Ein weiteres Plus: der neue Einzelsessel ist vergleichsweise leicht, Platzwechsel im Raum sind mühelos möglich.
Ausführungen in Stoff und Leder, auch als Drehsessel, Design: Uwe Fischer

Um die Ecke gedacht: Polsterbank Mell

Viele Menschen auf wenig Raum gut sitzen lassen? Mit Mell, der neuen Eckbank, ist das Rätsel ganz schnell gelöst. Aufliegende, separate Sitzkissen und gut gepolsterte Rückenlehnen erzielen dabei eher eine Sofa-Optik, als dass sie an eine Bank (typische Assoziation = hart oder unbequem) erinnern würden. „Gestaltet ist das neue Mitglied der Mell-Familie ganz konsequent: als Polstermöbel“, sagt Markus Jehs. Von einem Redesign der traditionellen Eckbank soll aber nicht die Rede sein: „Die stand in der Küche, als Sitztruhe mit Rückenlehne.“ Das neue Modell gliedert sich ideal in offene Grundrisse von Wohnungen und selbst Büros ein: als gemütlicher Treffpunkt zum Zusammensitzen, ob nun gekocht und gegessen, debattiert, gearbeitet oder gespielt wird. Dazu Jürgen Laub: „Raum ist immer kostbar. Familien oder Teams suchen heute einen gemütlichen Sitzplatz, der nicht plüschig wirkt und zu zeitgenössischen Architekturen passt. Dem entspricht die neue Eckbank auch durch filigrane Unterkonstruktionen aus verchromtem Stahl, alternativ in anderen Lackfarben lackiert. Polsterbezüge in Stoff und Leder. Design Jehs+Laub.


Pilotis in Großaufnahme


Auf Anhieb überzeugt hat das 2016 entwickelte Sitzmöbelkonzept Pilotis mit seiner architektonischen Peripherie aus Beistelltischen, Ablageflächen und Hockern. Mit ihm haben die Designer von Metrica ein modernes Polstermöbel kreiert, das frei im Raum stehen und eine eigene Wohnzone oder -insel bilden kann. Als neue Element wird es künftig auch besonders großzügige Einzelsofas mit 100 cm Tiefe in Breiten von 218 cm/248 cm sowie zwei weitere Elemente in 158 und 218 cm Breite geben. Alle Bausteine sind individuell kombinierbar.
Ausführungen in Stoff und Leder, Beistelltische und Regalflächen in Holz oder Lack in Wunschfarben, Fußvarianten in Metall. Design: Metrica

Weich gewachst, cool gekantet: Trio in Leder

Aus nur drei Grundelementen können immer wieder neue Formen entstehen: Trio ist unkonventionell und leger. Gemäß dem Erstentwurf 1972 bleibt sein geometrisches Design mit Modulen von rund 1 Meter x 1 Meter erhalten, seit 2016 präsentieren wir es als konsequent weiterentwickeltes, modernes Polstermöbelsystem für alle Wohnbereiche. Wie man Trio besonders edel, dennoch lässig und cool inszeniert, zeigen wir jetzt zur imm – in karamellfarbenem Leder. Die naturbelassenen Häute sind nur mit einer hauchfeinen Wachsemulsion versiegelt. Schöner Nebeneffekt: sanftes Wolkenbild statt Hochglanz als Patina. Die doppelte Außennaht wird durch spezielle Verarbeitungsverfahren ganz besonders betont. Dafür werden sorgsam zugeschnittene Lederpartien lediglich „offen“ vernäht, ähnlich wie bei Pelzen oder feinen Lederwaren. Ganz von selbst entstehen plastische Kanten, um die geometrische Wirkung des jungen Klassikers noch einmal stärker hervorzuheben.
Ausführungen in Stoff und Leder, Design: team form ag/Weiterentwicklung: COR

Conseta mit geschwärztem Chrom

Woran man ein echtes COR-Jahr sonst noch erkennt? Richtig, auch unser Klassiker unter den Sofas hat Nachwuchs erhalten. Conseta kommt künftig mit sanft-schimmernden Kufen aus Schwarzchrom ins Haus. Getreu der Devise „Neu seit 1964“!
Ausführungen in Stoff und Leder, Design: Friedrich-Wilhelm Möller/Weiterentwicklung: COR

 

Kontakt COR

Berthold Strüve, Leitung Marketing
Nonenstraße 12, 33378 Rheda-Wiedenbrück, Germany
t +49.(0)52 42.41 02-240, b.strueve@cor.de

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